Die Kirche trägt an der Türklinke die Prägung 1734 und es ist zu vermuten, dass sie in diesem Jahr eingeweiht wurde. Über einen Vorgängerbau ist nichts bekannt, es muss ihn aber gegeben haben, denn bei Ersterwähnung des Ortes Grünefeld 1379 wurde „Her Curtt, Perrer tu Grunenvelde“ (Herr Curtt, Pfarrer zu Grünefeld) genannt (nach: Codex diplomaticus brandeburgensis, ed. Dr. Adolf Friedrich Riedel, Berlin 1874, vol. VII, S. 339).
Evangelische Pastoren sind seit ca. 1543 nachgewiesen, nachdem 1539 unter dem Kurfürst Joachim II. die Reformation in der Mark Brandenburg eingeführt wurde.
Das "Historische Ortslexikon" v. Lieselotte Enders weist aus, daß die Kirche in den Jahren 1450, 1480 und 1684 zwei Pfarrhäuser und einen Kirchenhof besaß.
Bis 1900 war die Grünefelder Kirche als Mutterkirche mit der Tochterkirche Börnicke eingetragen. Ab 1925 war auch die Kienberger Kirche eine Tochterkirche von Grünefeld.
Bis 1925 war Gut Teufelshof eingekircht.
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